Scheidungskosten

Anwalt Oberhausen Familienrecht – Scheidungskosten

Scheidungskosten – Das sollten Sie wissen!

Bei einer Scheidung fallen Gerichts- und Anwaltskosten an. Die Höhe dieser Kosten richtet sich immer nach dem sogenannten Verfahrenswert. Der Verfahrenswert (auch „Streitwert” genannt, selbst wenn man sich überhaupt nicht streitet!) einer Scheidung berechnet sich nach dem Nettoeinkommen beider Partner, hochgerechnet auf drei Monate. Der Verfahrenswert sind aber nicht die eigentlichen Kosten der Scheidung, sondern nur eine Berechnungsgrundlage.

Berechnung der Gerichts- und Anwaltskosten

Sowohl die Gerichtskosten als auch die Anwaltskosten sind ein exakt festgelegter Bruchteil des Verfahrenswerts. Dazu gilt für die Gerichtskosten die Gerichtsgebührentabelle. Die Anwaltskosten richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Wenig streiten, viel Geld sparen

Je mehr Sie im Vorfeld mit Ihrem Partner klären und regeln konnten, desto besser für Ihre Nerven und Ihr Portemonnaie! Denn es gilt, dass auch der Umfang, in dem der Rechtsanwalt für Sie tätig wird, eine Rolle bei der Berechnung der Anwaltskosten spielt. Je mehr der Rechtsanwalt erst noch für Sie erstreiten oder regeln muss, desto teurer wird es für Sie!

Deshalb sollten Sie unbedingt versuchen, alle Scheidungsfolgesachen im Einvernehmen mit Ihrem (Noch-)Ehepartner in Form einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu regeln.

Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch sehr viel Geld ein!

Diese Posten stehen als Scheidungskosten immer auf Ihrer Rechnung:

    • Verfahrensgebühr: Die Verfahrensgebühr bezieht sich u. a. auf das Einreichen des Scheidungsantrags bei Gericht und auf den Schriftverkehr, den der Anwalt für Ihr Verfahren tätigt.
    • Termingebühr: Die Termingebühr bezieht sich auf die Anwesenheit und Tätigkeit Ihres Anwalts beim Scheidungstermin vor Gericht.
    • Gerichtskosten: Die Gerichtskosten berechnen sich nach dem Verfahrenswert.

 

Scheidungskosten­rechner

Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder

Anzahl der Rentenversicherungen beider Ehegatten

Weitere Angaben

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Ihr Ergebnis

Gegenstandswert Ehesache ?
Gemeinsames Einkommen:
Abzug Kinder (250 € pro Kind)
wird verdreifacht
3x
Hinweis: Der gesetzliche Mindestwert für eine Scheidung beträgt:
3.000,00 €
Gegenstandswert Versorgungsausgleich * ?
je Rentenversicherung
10% vom Gegenstandswert Ehesache:
x
jedoch mindestens 1.000 €
Gegenstandswert gesamt
Anwaltskosten
Gerichtskosten **
Scheidungs­kosten ***

* Bei einer Ehe unter drei Jahren wird davon ausgegangen, dass die Ehegatten nicht die Durchführung des Versorgungsausgleichs wünschen; bei Ausschluss des Versorgungsausgleichs durch Notarvertrag wird der gesetzliche Mindestwert von 1.000 € in Ansatz gebracht; ebenso gilt dieser gesetzliche Mindestwert von 1.000 € bei einer Ehe über drei Jahren, wenn der Versorgungsausgleich durch notarielle Urkunde ausgeschlossen ist.

** Die Gerichtskosten sind von beiden Ehegatten hälftig zu tragen. Der Antragsteller muss diese Gerichtskosten zunächst verauslagen und erhält am Ende des Verfahrens die anteiligen Gerichtskosten erstattet.

*** Ausgegeben werden die Rechtsanwaltsgebühren für einen Rechtsanwalt und die Gerichtskosten für beide Eheleute. Für den Fall, dass beide Eheleute jeweils einen Anwalt beauftragen, fallen die Anwaltskosten zwei Mal an. Für die Durchführung des Scheidungsverfahrens ist grundsätzlich bei einer einvernehmlichen Scheidung nur die Beauftragung eines Rechtsanwaltes durch einen Ehegatten erforderlich.

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